Bericht zum Frühjahrskonzert

27. April 2019

Gänsehaut-Feeling durch zwei Kapellen


Ein erstklassiger Auftritt auf höchstem Niveau mit spannender Kombination aus symphonischer Blasmusik und BrassBand Sound der Extraklasse erzeugte Gänsehaut-Feeling bei den Besuchern. 

Ein glorreicher Abend begann für beide Kapellen am 27. April um 19:30 Uhr in Ursberg. Denn im vollbesetzten Ringeisensaal gestaltete die Musikvereinigung Thannhausen gemeinsam mit der Brass Band BlechBrasserie ihr Frühjahrskonzert. Das bunte Programm wurde mit dem Stück „Raise of the Son“ eröffnet und zeigt zugleich dass die Thannhausener den Frühling mit wohlfühlatmosphäre begrüßen. Diesen gelungen Auftakt nutze ihre Vorstand Werner Gryksa und hieß alle Besucher in gleicher Weise herzlichst Willkommen. In sehr witziger Art und immer einem neckischen Spruch in den Ansagen, führte Sebastian Hölzle sympathisch durch das Programm. Mit der zweite Komposition „The Seafarer“ stellte die Dirigentin Marina Beer die Zuhörer auf hohen Seegang ein und verzauberte nicht minder mit schottischen Seemannsliedern. Die Musikvereinigung Thannhausen zeigte im wahrsten Sinne des Wortes, dass sie im „FLOW“ sind, was zugleich ihr nächstes Musikstück war. Mit „About Reynard the Fox“ lud die Kapelle dann alle Interessenten zum baldigen Wertungsspiel ein, denn dieses Werke wird ebenfalls am 18. Mai beim anstehenden Wettbewerb in Krumbach vorgeführt. Zuletzt präsentierten die 45 Musiker das amerikanische Märchen „The Wizard of Oz” oder zu Deutsch „Der Zauberer von Oz“ und schlossen mit viel Gefühl den ersten Teil ab.

 

Nach den Ehrungen zweier Musiker für 40 jährige Tätigkeit und einer kurzen Umbaupause, konnten sich dann auch die Thannhausener Musiker zurücklehnen, denn mit dem Werk „Kings of Brass“ begrüßte die Brass Band BlechBrasserie dann die Zuhörer. Ihr Dirigent Michael Fischer hatte für den Abend ein abwechslungsreiches, aber auch anspruchsvolles Programm zusammengestellt und entführte die Zuhörer bereits mit dem zweiten Stück „The Land of the long white Cloud“ in die traumhafte Welt Neuseelands. Von diversen Taktartwechseln 9/8tel, 12/8tel, 5/4tel, 3/4tel, 7/8tel etc. zu viel Emotionen und Wärme zeigte die original britische Besetzung mit „A Choral for a Solemn Occasion” von Marc van Delft sich von einer ganz andere Seite der Musikalität. Anschließend brachte die BlechBrasserie mit dem Klassiker  – in Originalfassung für Brass Band – „Suite from Hymn of the Highlands“ den Saal zum Leuchten. Neben den 3 Solisten im 2ten Teil konnten die rund 35 Musiker ihre Fertigkeiten in Klangfarbe sowie Agogik vollends darbieten. Mit dem Medley „Bohemian Rabsody” von Freddy Mercury war zum Schluss nochmal für jeden Musikliebhaber Fußwipp-Garantie gegeben.

 

Durch großen Beifall zeigten die Zuhörer positive Resonanz für beider Kapellen, wodurch sie noch gemeinsam zwei Musikstücke, die abwechselnd von den beiden Dirigenten geleitet wurden, spielten.